Dr. Frank Schlegel
Gemeinsam denken.
Den Horizont weiten.


Zu meinem Philosophischen Café lade ich einmal im Monat alle Interessierten ein, die gemeinsam mit anderen über die großen und kleinen Themen des Lebens nachdenken möchten. Jeder Mensch kann denken. Denken ist eine Fähigkeit, die grundlegend für unser Menschsein ist. Im Gespräch kann jeder dieses Vermögen entwickeln und dabei seinen eigenen Horizont weiten.

›Philosophie‹ heißt wörtlich übersetzt ›Liebe zur Weisheit‹. Wer philosophiert, der versucht, die Welt und das Menschsein zu deuten und zu verstehen. Das wird erst richtig spannend im Gespräch mit anderen Menschen, die sich die gleichen Fragen aus ganz unterschiedlichen Erfahrungen heraus stellen.

Das Philosophische Café trifft sich in aller Regel am ersten Donnerstag im Monat in der ev. Taborgemeinde in Berlin-Kreuzberg, Taborstraße 17. Eine spezielle Vorbildung wird nicht vorausgesetzt. Es zählt allein die Bereitschaft, intensiver und nachdenklicher als sonst in Themen wie Liebe, Gelassenheit, Angst, Einsamkeit oder Glück einzutauchen.

Termine
Ort:
 ev. Taborgemeinde, 10997 Berlin-Kreuzberg, Taborstraße 17

Do., 5. Mai, 19.30 – 21.00 Uhr:
Neue Anfänge.
Neu anfangen? Aller Anfang ist schwer, auch deshalb, weil es ein ›Vorher‹ gibt, weil irgendetwas immer schon angefangen hat. Kann es überhaupt einen ganz neuen Anfang geben?

Do., 2. Juni, 19.30 – 21.00 Uhr:
Licht, Lachen, Heiterkeit.
Die Philosophie ist eine ernste Sache. Ihre Sprache ist oft dunkel, die Grundstimmung nicht selten melancholisch. Wie kann Freude in das Denken (und in unser eigenes Leben) einziehen?

Juli + August: Sommerpause

Do., 1. September, 19.30 – 21.00 Uhr:
Lasst uns streiten!
Wer ständig auf Harmonie aus ist, der kann schlecht streiten. Welche Funktion hat der Streit? Und was für eine Streit-Kultur empfiehlt uns die Philosophie?

Do., 6. Oktober, 19.30 – 21.00 Uhr:
Kunst (1): Offenbarung und Geheimnis.
Vor allem moderne Kunstwerke machen nicht nur etwas sichtbar, sie verbergen auch. An diesem ersten Abend zum Thema Kunst soll der »Rätselcharakter der Kunst« (Adorno) im Mittelpunkt stehen.